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Das Live-Modell

Nichts ist fest gezeichnet. Gibt es keine Heizung, erscheint keine. Kommt eine Kammer dazu, wächst das Modell.

Auf dieser Seite

Aus zwei Dingen zusammengesetzt

Das Modell entsteht aus dem Layout und den Live-Daten. Das Layout sagt, was wo sitzt, und wird je Standort gespeichert. Die Live-Daten sind Zonen, Tanks, Ausgänge und Sensoren mit ihren aktuellen Werten.

Das Layout kennt keine Pixel, nur Raster, Plätze und relative Werte. So passt dieselbe Beschreibung auf jeden Bildschirm.

Zustände zeigen sich selbst

Lüfter drehen, Heizungen glühen, Licht leuchtet, Wasser fließt. Ein Ausgang läuft im Modell nur, wenn er an ist, sein Modul erreichbar und keine Störung vorliegt.

Live-Modell mit vier Kammern bei Nacht im Betriebsmodus Urlaub: Kammer C ist gelb umrandet, Kammer D ohne Temperaturwert, Wasser fließt durch die Leitungen.
Vier Kammern bei Nacht. Kammer C weicht vom Soll ab, in Kammer D fehlt der Temperaturwert.

Farbe steht nie allein. Jede Plakette hat ein eigenes Symbol: Schloss für gesperrt, Blitz für Überstrom, Stecker für „kein Verbraucher“, Hand für Handbetrieb. Antriebe ohne Motordaten tragen die Marke „Einrichtung ausstehend“, Teile, die noch kalibriert werden müssen, die Marke „Kalibrierung ausstehend“. Eine Kammer im Frostschutz zeigt eine Schneeflocke.

Ist ein Hub offline oder empfängt er nichts vom Server, sind seine Teile sofort gedämpft und ohne Wert. Ein Sensor, der noch nie einen Messwert geliefert hat, heißt „keine Werte“. Schaltkasten und Außenmast erscheinen nur, wenn etwas darin sitzt.

Deckel

Ein fahrender Antrieb meldet seine Stellung jede Sekunde. Dazwischen bewegt das Modell den Deckel ununterbrochen weiter, mit der echten Geschwindigkeit des Antriebs aus seinen Laufzeiten für Auf und Zu. Neue Meldungen korrigieren weich, der Deckel läuft nie rückwärts. Die Stellung ist geschätzt und mit „≈“ gekennzeichnet.

Live-Modell mit vollständig geöffneten Glasdeckeln über beiden Kammern, die Anzeige nennt ungefähr 100 %.
Deckel bei 100 %. Das Modell zeichnet das Beet in den Proportionen der echten Anlage, der Deckel öffnet bis etwa 40°.

Wer im Betriebssystem reduzierte Bewegung eingestellt hat, sieht den Deckel springen statt fahren, und der Lüfter zeigt einen Laufpfeil statt zu drehen.

Sensoren

Live-Modell mit aufgeklappten Werten der Luftsensoren in Kammer A: Lufttemperatur 21,5 °C, Luftfeuchte 62 %, CO₂ 607 ppm, Licht 9200 lx.
Sensoren derselben Kammer teilen sich eine Marke. Ein Klick zeigt alle Werte.

Seit Version 0.10.0 liest ein Modul eine Sensorart. Module mit Sensoren in derselben Kammer und Reihe teilen sich im Modell eine Marke. Ein Sensor ohne Ort, Kammer oder Tank liegt in „Noch nicht platziert“ ohne Vorschlag.

Rückmeldungen wie Tacho, Durchfluss und Endkontakte gehören zu einem Aktor. Sie erscheinen in dessen Detailansicht statt als eigene Marke. Sonst wäre das Modell bei vielen Aktoren überladen.

Sechs Vorlagen

Eine Vorlage bestimmt nur die Optik von Korpus und Kammern. Bauteile, Leitungen und Tanks sind überall dieselben.

Vorlage Aussehen
Holz-Hochbeet Korpus aus Holz, Stegplatten, Deckel mit Holzrahmen
Gewächshaus gemauerter Sockel, Metallrahmen
Terrarium dunkler Rahmen, Unterschrank mit Tür, Lüftungsschlitze
Regal Gestell mit Etagen
Neutral nur Linien, ohne Material
Garten offene Rahmenbeete ohne Aufsatz und Deckel, auf Rasen
Live-Modell eines Terrariums: eine Kammer mit Licht, Lüfter, Vernebler und zwei Heizkabeln, daneben der Schaltkasten. Live-Modell eines Terrariums: eine Kammer mit Licht, Lüfter, Vernebler und zwei Heizkabeln, daneben der Schaltkasten.
Vorlage Terrarium. Eine Zone, keine Pumpe, zwei Heizungen.

Kammern stehen nebeneinander, in Reihen hintereinander, auf Etagen oder verteilt. „Verteilt“ ist die Anordnung der Vorlage Garten: Jedes Beet hat seine eigene Stelle auf dem Rasen. Mehr unter Garten.

Mit Windmodul steht oben am Mast der Außenstation ein Schalenwindmesser mit Windfahne und dem Wert in Metern je Sekunde.

Live-Modell eines Beets mit sechs Kammern A bis F, zwei Tanks links und rechts und Leitungen, die unter der Anlage entlanglaufen. Live-Modell eines Beets mit sechs Kammern A bis F, zwei Tanks links und rechts und Leitungen, die unter der Anlage entlanglaufen.
Sechs Kammern, zwei Tanks. Die Leitungen laufen rechtwinklig über eine Sammelspur unter der Anlage.

Anzeigen

Jede Anzeige hängt im Modell dort, wo sie am Beet sitzt, mit dem Namen der angemeldeten Person oder „gesperrt“ bzw. „offline“. Unter „Anzeige einrichten“ zeigt eine Vorschau in 800 × 480 die Ansichten mit den aktuellen Werten, auch die Seiten Alarme und Verlauf. Mehr unter Anzeige am Beet.

Live-Modell des Hochbeets mit vier Anzeigen unter den Kammern: eine mit dem Namen Niklas, zwei gesperrt, eine offline. Live-Modell des Hochbeets mit vier Anzeigen unter den Kammern: eine mit dem Namen Niklas, zwei gesperrt, eine offline.
Vier Anzeigen am Modell. Angemeldet ist Niklas an der ersten.

Umbauen

Im Bearbeiten-Modus lässt sich das Modell umbauen:

  • Kammern hinzufügen, entfernen, sortieren, in Breite und Höhe ändern
  • Tanks, Schaltkasten und Außensensoren verschieben
  • neue Teile aus der Ablage „Noch nicht platziert“ an ihre Stelle ziehen
  • Ausgängen unter „Ohne Rolle“ eine Rolle zuweisen
  • die Vorlage wechseln
Bearbeiten-Modus: Werkzeugleiste mit Vorlage, Anordnung, Rückgängig und Kammer hinzufügen, daneben das Fenster für Kammer A mit Breite 1,25-fach und Höhe 1,00-fach.
Eine Kammer bearbeiten. Rückgängig und Wiederholen verwaltet das Modell selbst.

Kommt ein Modul dazu, landen seine Bauteile in der Ablage. Verschwindet eines, verschwinden sie aus dem Modell. Lehnt der Server ein Layout ab, zeigt der Editor verständlich, woran es liegt, und markiert das Element.

Deko

Deko sind rein optische Teile ohne Kanal: Klappe, Blende, Griffleiste, Schild und Lüftungsschlitze. Sie lassen sich mit der Maus ziehen und vollständig mit der Tastatur bedienen.

Taste Wirkung
Pfeiltasten verschieben, mit Umschalt weiter
Alt und Pfeil links oder rechts, Minus, Plus Breite ändern
Entf löschen
Escape Auswahl aufheben
Strg Z, Strg Y rückgängig, wiederholen

Auf dem Handy

Reicht der Platz nicht für volle Trefferflächen, wird die Übersicht zur Karte. Kammern und Tanks sind dann Ziele zum Vergrößern. Bauteile wählt man in der vergrößerten Ansicht. Ab drei Kammern zeigt das Modell auf schmalen Bildschirmen Kacheln.

Ansicht auf dem Handy: Kammer A vergrößert, mit Lüfter, Sensoren und Deckel.
Eine Kammer auf dem Handy. Trefferflächen sind mindestens 40 Pixel groß.

Geprüft mit Bildschirmfotos

Die Tests des Modells erzeugen Bildschirmfotos aller Szenarien, hell und dunkel. Sie prüfen zusätzlich, dass sich keine Beschriftungen überlappen und dass Trefferflächen auf dem Handy groß genug sind. Die Bilder auf dieser Website stammen aus diesen Tests.

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