Selbst bauen · Schritt 6

Erste Schritte

Die Boards sind verdrahtet und geflasht, der Server läuft. Jetzt kommt alles zusammen.

Auf dieser Seite

Mit dem Simulator

Wer keine Hardware hat, startet hier.

  1. Neue Geräte. Der Simulator meldet sich als Hub. In der Oberfläche unter „Geräte“ erscheint er unter „Neue Geräte“.

  2. Übernehmen mit der Option „Anlage gleich mit übernehmen“. Das legt das Hochbeet mit zwei Kammern an: Tank, Pumpen, Heizungen, Lüfter und Deckel, dazu Heizmatte und Lüfter im Schaltkasten, samt Reglern und Modell. Die simulierte Anlage bringt ihre Kalibrierung mit.

  3. Übersicht. Das Live-Modell zeigt das Beet mit simulierten Werten.

  4. Etwas kaputt machen. In der Simulator-Konsole unter https://localhost:4100 einen Fehler einspielen und zusehen, was die Oberfläche daraus macht.

Mit Hardware

Den Hub einrichten

  1. Einrichtungscode holen. In der Oberfläche unter „Geräte“ steht bei „Neues Gerät einrichten“ der Einrichtungscode, am Ende mit dem Server-Schlüssel.

  2. Hub einschalten. Ohne WLAN-Daten öffnet er ein eigenes, offenes WLAN mit dem Namen „SmartBeet-Hub-…“. Ein Passwort braucht es seit Firmware 0.10.0 nicht.

  3. Verbinden. Mit dem Handy in dieses WLAN gehen und die Seite 192.168.4.1 öffnen.

  4. Eintragen. Heim-WLAN auswählen, dessen Passwort und den vollständigen Einrichtungscode eingeben. Die Server-Adresse bleibt im selben Netz leer.

  5. Warten. Der Hub startet neu, verbindet sich mit dem Heim-WLAN, sucht den Server und prüft ihn über HTTPS. Die Netzsuche kann bis etwa drei Minuten dauern.

  6. Übernehmen. Der Hub erscheint unter „Neue Geräte“. Ein Klick auf „Übernehmen“, und er erhält eigene Zugangsdaten.

Das offene Einrichtungs-WLAN ist eine bewusste Ausnahme: Was auf der Einrichtungsseite eingegeben wird, geht unverschlüsselt durch die Luft, solange es offen ist. Zum Server spricht der Hub nur über TLS. Auf dem Steckbrett zeigt die RGB-LED des Boards, wo der Hub gerade steht: blau blinkend Einrichtungs-WLAN, gelb blinkend verbindet, grün online. Mehr unter Hub.

Steckbrett: Speist ein 5-V-Netzteil die Boards, in den Einstellungen des Hubs „Erwartete Versorgung“ auf 5 V stellen. Ohne Spannungsteiler zeigt die Versorgung am Modul dann „nicht gemessen“ statt einer Warnung.

Module übernehmen

Nach dem Hub erscheinen die beiden Module unter „Neue Geräte“. Ab Firmware 0.10.0 steht dabei, was ein Modul erkannt hat, etwa „Erkannt: SHT4x an 0x44.“

  1. „Modul übernehmen“ klicken.
  2. Namen, Kammer und den Ort der Sensoren vergeben.
  3. Den Modultyp bestätigen. Er ist mit dem Vorschlag der Erkennung vorbelegt: Modul A mit dem SHT45 wird „Temperatur/Feuchte“. Modul B ohne Sensor läuft als „Typ offen“, dort wählt man den Typ selbst. Weicht der Typ vom Vorschlag ab, startet das Modul einmal neu.
  4. „Blinken“ drücken, um zu sehen, welches Board es ist. Die blaue LED des Moduls blinkt 5 Minuten, „Blinken beenden“ hört früher auf.

Danach kommen die Messwerte. Der Sensor an Modul A erscheint im Modell am gewählten Ort oder in der Ablage „Noch nicht platziert“ und lässt sich an seine Stelle ziehen.

Danach

Was Wo
Das Modell bauen: Kammern anlegen, Bauteile platzieren Live-Modell
Ausgängen Rolle, Kammer und Rückmeldung zuweisen unter „Geräte“
Füllstand und Bodenfeuchte kalibrieren. Vorher steuern sie nichts. Kalibrieren
Antrieben die Motordaten aus dem Datenblatt eintragen, dann kalibrieren. Vorher fahren sie nicht. Antriebe
Normalstrom der übrigen Aktoren einlernen Wirkung überwachen
Windschutz einstellen Versorgung
Profile zuweisen Profile
Benachrichtigungen einstellen Benutzer

Vom Schreibtisch ins Beet

Der Plan des Projekts sieht den Einbau als letzten Schritt vor: Gehäuse, Verkabelung, Inbetriebnahme, Kalibrierung. Bevor Lasten angeschlossen werden:

  • Belegung gegen Board und Schaltplan prüfen.
  • Erst ohne Lasten einschalten.
  • Die elektronische Sicherung mit Labornetzteil und Lastwiderstand prüfen.
  • Jede Heizung bekommt ihren Temperaturschalter in Reihe.
  • Reglerparameter am echten Beet nachstellen. Die Startwerte stammen aus dem Simulator.

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