Hardware
Anzeige am Beet
Wer am Beet steht, braucht kein Handy. Die Anzeige am Bus hängt am selben Kabel wie die Module und funktioniert auch ohne Server. Die Anzeige im WLAN braucht keinen Hub in der Nähe.
Auf dieser Seite
Zwei Arten
Seit Version 0.8.0 gibt es zwei Arten mit derselben Oberfläche und demselben Dialog „Anzeige einrichten“ in der Weboberfläche.
| Merkmal | Anzeige (am Bus) | Anzeige (WLAN) |
|---|---|---|
| Verbindung | CAN-Bus zu ihrem Hub, versorgt aus dem Buskabel | WLAN, MQTT über TLS und HTTPS direkt zum Server |
| Board | eigene Platine (Vorschlag) oder Waveshare-Board | Waveshare ESP32-S3-Touch-LCD-4.3B |
| Zeigt | Werte ihres Hubs | Werte aller Hubs des Standorts |
| PIN | prüft der Hub, auch ohne Server | prüft der Server |
| Ohne Server | arbeitet über den Hub weiter | Bildschirm „Keine Verbindung“ mit Fehlercode, keine Bedienung |
| Update | über den Hub per CAN | holt ihr Abbild selbst über HTTPS |
Ein Standort kann beliebig viele Anzeigen im WLAN haben. Die Firmware kommt einmal per USB auf das Board. Danach öffnet die Anzeige das offene WLAN „SmartBeet-Anzeige-…“, ohne Passwort; Name und Schritte stehen auf ihrem Bildschirm. Auf der Einrichtungsseite trägt man Heim-WLAN und den Einrichtungscode ein, wie beim Hub. Danach steht sie unter „Neue Geräte“ als „Neue Anzeige gefunden“. Drei Sekunden in der oberen linken Ecke öffnen das Einrichtungs-WLAN erneut. Was auf der Einrichtungsseite eingegeben wird, geht unverschlüsselt durch die Luft, solange das Einrichtungs-WLAN offen ist.
Die Abschnitte unten beschreiben vor allem die Anzeige am Bus. Oberfläche, Anmeldung und Bedienen gelten für beide; bei der Anzeige im WLAN übernimmt der Server, was sonst der Hub tut.
Ein Modul wie jedes andere
Die Anzeige am Bus ist ein normales Modul am CAN-Bus, Typ display, Index 12: dieselbe Leitung mit
24 V, Masse, CAN-H und CAN-L, dieselbe Übernahme im Browser, Updates über den Hub. Sie regelt
nichts und schaltet nichts direkt. Fällt sie aus, ändert sich an Regelung und Sicherheit nichts;
der Ausfall ist eine Warnung, keine Störung der Kammer.
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Display | 4,3”, 800 × 480 Pixel, kapazitiver Touch |
| Controller | ESP32-S3 mit 8 MB PSRAM, der Bildspeicher liegt dort |
| Oberfläche | LVGL, Schriften Schibsted Grotesk und Geist Mono wie im Web |
| Strom | etwa 2 bis 2,5 W, rund 0,1 A am 24-V-Bus, zählt zur Grundlast |
| Kanäle | Versorgung, Temperatur der Platine, Umgebungslicht, Helligkeit |
| Firmware | eigenes Abbild display.bin, Update über den Hub wie bei Modulen |
Die Firmware ist die einzige Ausnahme von der Regel „ein Abbild für alle Modultypen“: Ein ESP32-C3 hat keinen PSRAM für den Bildspeicher. Ein Update über den Bus dauert bei 250 kbit/s etwa ein bis zwei Minuten je Anzeige.
Was sie zeigt
Dunkler Grund, wenige große Zahlen, aus ein bis zwei Metern lesbar. Jede Anzeige hat bis zu acht Ansichten mit bis zu zwölf Kacheln aus Messwerten, Reglern, Ausgängen, Tanks und Kammern, zusammengestellt in der Weboberfläche unter „Anzeige einrichten“. Bei der Übernahme bekommt sie eine Ansicht der gewählten Kammer.
| Kachel | Hauptwert | Nebenzeile |
|---|---|---|
| Messwert | Wert und Einheit | „verdächtig“ oder „ausgefallen“, sonst Alter |
| Regler | Istwert | „Soll 22,0 °C · heizt 40 %“ |
| Ausgang | „an“, „35 %“ oder „35 % offen“ | Zustand, „Hand noch 12 min“ |
| Tank | Füllstand in Prozent, mit Balken | Liter, „füllt nach“, „niedrig“, „voll“ |
Eine Kachel hat genau einen Zustand: Störung in Rot vor Warnung in Gelb vor Handbetrieb in Blau vor normal. Der Kopf zeigt Betriebsart, offene Alarme, Außentemperatur und Regen, Uhrzeit und wer angemeldet ist. Der Fuß wechselt zwischen den Seiten Übersicht, Ausgänge, Alarme und Verlauf.
Die Daten kommen fertig vom Hub, nicht als Rohwerte vom Bus: Der Hub kennt Güte, Sperren, Handbetrieb, Regler und Tanks. Alle Texte kommen auf Deutsch aus der Konfiguration, die Anzeige zeigt nie Kennungen.
Anmelden mit PIN
Ohne Anmeldung zeigt die Anzeige nur das gesperrte Startbild, wahlweise mit Werten oder nur mit der Uhrzeit. Jede Berührung darüber hinaus öffnet die Anmeldung: Name wählen, dann PIN.
- Jeder Benutzer setzt im Konto seine eigene PIN, 5 bis 8 Ziffern, keine einfachen Folgen. Gespeichert wird nur ein Hash, nie die PIN. Admins legen fest, wer sich an den Anzeigen anmelden darf, und setzen PINs zurück.
- Die PIN prüft der Hub, nicht die Anzeige. So geht Anmelden auch ohne Server.
- Nach fünf falschen PINs ist die Anzeige fünf Minuten gesperrt. Anmeldung, Abmeldung und Sperre stehen im Protokoll.
- Rechte je Benutzer: ansehen, quittieren, schalten, Sollwerte, freigeben, Betriebsart. Jedes Recht lässt sich auf einzelne Kammern beschränken, und keines reicht weiter als die Rolle.
Bedienen vor Ort
Angemeldet öffnet das Antippen einer Kachel ein Bedienfeld, wenn der Benutzer dort etwas darf:
- Ausgänge schalten oder stellen, für 15 Minuten bis 2 Stunden; Deckel zu, Stopp, auf; zurück auf Automatik; gestörte oder gesperrte Ausgänge freigeben.
- Sollwert eines Reglers für 1, 4 oder 12 Stunden ändern, „Zurück zum Plan“.
- Betriebsart der Kammer: Normal oder Frostschutz.
- Alarme quittieren, als die angemeldete Person.
Die Anzeige schickt nur den Befehl. Der Hub prüft Sitzung, Recht und Kammer und führt ihn auf demselben Weg aus wie einen Befehl aus der Weboberfläche. Sicherung, Störungssperre, Kalibrierpflicht, Windschutz und Verriegelungen gelten unverändert; lehnt der Hub ab, nennt die Anzeige den Grund, etwa „Windschutz aktiv“ oder „Verriegelung aktiv: Regen“.
Jeder Befehl steht im Protokoll mit Benutzer und Anzeige: „Anzeige Beet A: Olaf hat Lüfter A auf 100 % gestellt für 30 min, vor Ort.“ Ohne Server puffert der Hub die Ereignisse und liefert sie nach. Ein Neustart des Hubs verliert nichts, was an der Anzeige getan wurde; Sollwerte und Betriebsarten vor Ort liegen verschlüsselt in seinem Speicher.
Verlauf
Die Seite Verlauf zeigt die letzten 24 Stunden je Messwert, Regler und Tank der Ansicht, in halben Stunden. Bänder unter den Diagrammen sagen, wann der Regler lief oder der Tank nachfüllte und wann Warnungen oder Alarme offen waren. Der Hub rechnet die Punkte selbst und schickt sie alle zehn Minuten.
Im Live-Modell
Die Weboberfläche zeigt jede Anzeige im Modell und in „Anzeige einrichten“ als Vorschau in 800 × 480 mit den aktuellen Werten, auch die Seiten Alarme und Verlauf. Der Simulator stellt jede Anzeige als bedienbaren Nachbau dar.
Hardware
| Teil | Vorschlag |
|---|---|
| Prozessor | ESP32-S3-WROOM-1-N16R8 (16 MB Flash, 8 MB PSRAM), WLAN und Bluetooth aus |
| Panel | Newhaven NHD-4.3-800480CF-ASXP-CTP, RGB parallel, 16 MHz Pixeltakt |
| Beleuchtung | Konstantstrom 40 mA über einen Boost-Treiber mit PWM, nicht am Bus |
| Versorgung | 24 V vom Bus, Verpolschutz, TVS, Schaltregler auf 5 V, LDO auf 3,3 V |
| CAN | derselbe Transceiver wie auf den Modulen, 120 Ω per Lötbrücke |
| Sensoren | VEML7700 für das Umgebungslicht, TMP102 für die Platinentemperatur |
| Zum Entwickeln | Waveshare ESP32-S3-Touch-LCD-4.3B, eigene Umgebung in der Firmware |
Die Helligkeit folgt dem Umgebungslicht oder einem festen Wert, nachts dimmt die Anzeige oder schaltet ab. Unter −20 °C Platinentemperatur schützt sie sich selbst.