Selbstüberwachung
Elektronische Sicherung
Die Sicherung läuft im Modul. Sie braucht weder Hub noch Server und steht im Vorrang über allem.
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Ablauf
- 0 s
Der Strom liegt 50 Millisekunden lang ununterbrochen über dem Wert der Sicherung. Der Ausgang schaltet ab.
- + 5 s
Nach 5 Sekunden Pause schaltet der Ausgang wieder ein. Der Kurzschluss besteht noch, er löst erneut aus.
- + 15 s
Die Pause wächst auf 15 Sekunden.
- + 45 s
Die letzte Pause dauert 45 Sekunden.
-
Nach dem dritten Fehlversuch wird nicht mehr eingeschaltet. Nur die Freigabe in der Oberfläche gibt den Ausgang frei.
Läuft der Ausgang nach einem neuen Versuch 30 Sekunden ohne Auslösung, gilt er wieder als in Ordnung, und die Zählung beginnt von vorn. Ein kurzer Überstrom, etwa durch eine blockierte Pumpe, die sich wieder löst, führt also nicht zur Sperre.
Werte der Sicherung
| Ausgang | Sicherung |
|---|---|
| Leistung DC, je Ausgang | 5 A |
| Antriebsmodul, je Antrieb | 4 A |
| Hub, je Ausgang | 3 A |
| Universalmodul, je Ausgang | 2 A |
| Relais 4-fach und 8-fach, je Ausgang | 10 A |
| Wasser (alt), Ventilausgang | 2 A |
Seit Version 0.10.0 hängt das Nachfüllventil eines Tanks an einem Leistungsmodul DC, wie die Ventile der Kammern. Das Wassermodul läuft in bestehenden Anlagen als „Wasser (alt)“ weiter.
Beim Antrieb ist die Sicherung die Grenze der Platine. Darunter schaltet das Modul nach den Motordaten ab: bei Strom über der Abschaltgrenze, die höchstens so hoch ist wie die Sicherung. Mehr unter Antriebe.
Kein Verbraucher
Ist ein Ausgang eingeschaltet und fließt länger als 3 Sekunden fast kein Strom, meldet das Modul „kein Verbraucher“. Die Grenze liegt voreingestellt bei 0,02 A. Das deutet auf einen Kabelbruch oder einen abgezogenen Stecker.
Der Ausgang bleibt eingeschaltet. Fließt wieder Strom, ist der Zustand wieder in Ordnung. Hält der Zustand 10 Sekunden an, behandelt der Hub ihn als Störung.
Maximale Laufzeit
Läuft ein Ausgang so lange am Stück, wie seine Grenze erlaubt, schaltet er ab und bleibt für die Zwangspause gesperrt. Das gilt auch im Handbetrieb. Der gewünschte Stellwert wird gemerkt und nach der Pause wieder ausgeführt.
Voreinstellungen der Beispielanlage:
| Ausgang | Längste Laufzeit | Zwangspause |
|---|---|---|
| Pumpe | 2 min | 1 min |
| Nachfüllventil | 15 min | 1 min |
| Vernebler | 2 min | 1 min |
| alle anderen | unbegrenzt | keine |
Das ist eine Lehre aus dem ersten Beet. Dort gab es keine Laufzeitsperren.
Lebenszeichen
Hub und Module senden jede Sekunde ein Lebenszeichen.
| Fehlt | Nach | Folge |
|---|---|---|
| das Lebenszeichen des Hubs | 10 s | Alle Ausgänge des Moduls gehen auf ihren sicheren Wert. Die Sicherung arbeitet weiter. |
| das Lebenszeichen eines Moduls | 5 s | Der Hub meldet das Modul als verloren. |
Nach dem Start eines Moduls bewegt sich nichts, bis das erste Lebenszeichen des Hubs kommt.
Zwei Sperren, ein Weg zur Freigabe
Die Sicherung im Modul und die Störungssperre des Hubs sind zwei Dinge. Die Sicherung reagiert sofort auf Überstrom. Der Hub reagiert auf ausbleibende Wirkung, denn Drehzahl, Durchfluss und Erwärmung kennt nur er.
Freigegeben wird beides auf demselben Weg, mit demselben Knopf in der Oberfläche. Es gibt keinen zweiten Freigabeweg.