Projekt
Häufige Fragen
Kurze Antworten, mit Verweis auf die Seite, die es genau erklärt.
Auf dieser Seite
Grundsätzliches
Was ist SmartBeet?
Eine Steuerung und Überwachung für Hochbeete, Gewächshäuser, Terrarien, Anzuchtregale und offene Beete im Garten. Ein Hub geht ins Netzwerk, dahinter hängen beliebig viele Module an einem Kabelbus. Der Server läuft im eigenen Homelab. Mehr unter Wie es funktioniert.
Funktioniert es schon?
Die Software ja: Server, Oberfläche, Regeln, Alarme und Simulator sind fertig und geprüft. Die Firmware ist geschrieben und am Rechner getestet. Ein Hub lief einmal kurz auf einem echten ESP32-S3; Module, Anzeige und Sensoren liefen nie an echter Hardware. Der Stand steht in der Roadmap.
Kann ich SmartBeet kaufen?
Nein, noch nicht. Bausätze, Module und Platinen sind geplant. Es gibt weder Preise noch Termine. Der Stand steht unter Shop.
Was kostet die Hardware?
Das hängt von der Anlage ab. Der Plan des Projekts schätzt die Elektronik für ein Beet mit zwei Kammern grob auf 600 bis 900 Euro. Die größten Posten sind Bodensensoren, Regensensor und Antriebe. Für andere Anlagen rechnet der Kostenrechner, mit groben Richtwerten statt Angeboten. Für den Schreibtischaufbau reichen drei Boards, drei Transceiver und ein Sensor. Mehr unter Einkaufsliste.
Geht das nur für ein Hochbeet?
Nein. Nichts in der Software weiß, dass es um Kräuter geht. Kammern, Tanks, Pumpen und Heizungen sind Listen beliebiger Länge, jede Funktion ist optional. Das Live-Modell hat Vorlagen für Hochbeet, Gewächshaus, Terrarium, Regal und offene Beete im Garten. Erprobt ist das bisher nur im Simulator. Mehr unter Garten.
Netz und Daten
Brauche ich eine Cloud oder ein Konto bei einem Anbieter?
Nein. Alles läuft im eigenen Netz. Schriften, Symbole und Skripte der Oberfläche liefert der eigene Server aus.
Welche Daten verlassen mein Netz?
Nur die Abfrage der Wettervorhersage bei Open-Meteo. Sie braucht keinen Schlüssel, die Koordinaten werden auf zwei Nachkommastellen gerundet. Je Standort lässt sie sich abschalten. Dazu kommen Mails, wenn du einen Mailserver außerhalb deines Netzes einträgst.
Was passiert, wenn der Server oder das WLAN ausfällt?
Der Hub regelt mit den zuletzt bekannten Sollwerten weiter, puffert Messwerte und liefert sie nach. Mehr unter Was bei Ausfällen passiert.
Und bei einem Stromausfall?
Nach dem Einschalten ist alles aus, und die Deckel haben das Ziel „zu“. Regler starten erst mit gültigen Messwerten. Gesperrte Ausgänge bleiben gesperrt. Ein laufendes Auffüllen des Tanks geht bewusst nicht weiter.
Kann ich von unterwegs zugreifen?
Vorgesehen ist ein VPN, zum Beispiel WireGuard, statt einer Portfreigabe ins Internet.
Wie kommen Alarme aufs Handy?
Per Mail und per Push. Push läuft über ntfy auf dem eigenen Server. Mehr unter Benutzer und Benachrichtigungen.
Lässt sich Home Assistant anbinden?
SmartBeet ist ein Eigenbau und braucht Home Assistant nicht. Laut Plan lässt es sich später über MQTT anbinden. Umgesetzt ist das noch nicht.
Technik
Warum CAN und nicht WLAN für jedes Modul?
Viele einzelne WLAN-Geräte brauchen je eigene Zugangsdaten, eine IP-Adresse und eigenen Empfang. Am Bus hängt ein Kabel mit Versorgung und Daten. CAN ist störfest, erkennt Fehler selbst, und jedes Modul darf von sich aus senden. Mehr unter CAN-Bus.
Warum kein Raspberry Pi?
Das erste Beet von 2019 hatte einen. SD-Karten sterben, es gibt keinen Analogeingang und kein Echtzeitverhalten, und Linux sitzt im feuchten Kasten. Mehr unter Geschichte.
Welche Sensoren werden unterstützt?
SHT4x, SCD4x, BME280, VEML7700, DS18B20, Modbus-Bodensensoren, Ultraschall für den Füllstand, Regensensor, Windmesser, Durchflussmesser und Drehzahl. DHT11 und DHT22 werden nicht unterstützt. Alle Treiber sind an echter Hardware ungeprüft. Mehr unter Sensoren.
Kann SmartBeet 230 V schalten?
Ja, über die Relaismodule mit vier oder acht potentialfreien Relais, im eigenen Gehäuse und galvanisch vom Bus getrennt. Arbeiten an Netzspannung gehören in die Hand einer Elektrofachkraft. Schmelzsicherung und Temperaturschalter bleiben Pflicht, die Software ist nie die einzige Sicherung.
Was brauche ich zum Ausprobieren?
Docker. Der Simulator ersetzt Hub und Module und bringt eine ganze Anlage mit. Mehr unter Server installieren.
Kann ich vorhandene Pumpen und Antriebe weiterverwenden?
Ja, dafür ist SmartBeet gedacht. Das Leistungsmodul DC und das Antriebsmodul arbeiten mit 12 oder 24 V, Heizungen mit 230 V laufen über ein Relais. Antriebe brauchen keine Stellungsrückmeldung. Mehr unter Antriebe.
Warum muss ich erst kalibrieren?
Füllstand, Bodenfeuchte und die Laufzeiten der Antriebe hängen vom Einbau ab. Ein Wert nach Werksgeometrie sähe plausibel aus und wäre trotzdem falsch. Bis zur Kalibrierung ist deshalb gesperrt, was davon abhängt. Mehr unter Kalibrieren.
Geht das auch ohne Gewächshaus, im normalen Garten?
Ja. Offene Beete ohne Deckel und Glas sind eine eigene Vorlage. Geregelt wird die Bewässerung, mit Pumpe aus der Regentonne oder Ventil an der Wasserleitung. Mehr unter Garten.
Warum gibt sich ein gesperrter Ausgang nicht von selbst frei?
Weil die Ursache behoben sein sollte. Nach drei gescheiterten Versuchen ist klar, dass sich das Problem nicht von selbst löst. Ein Lüfter, der blockiert ist, wird durch weiteres Einschalten nicht besser. Mehr unter Störung und Sperre.
Offenheit
Wo ist der Quellcode?
Noch nicht öffentlich. SmartBeet wird vollständig Open Source, das Repository ist derzeit aber privat. Mehr unter Open Source.
Unter welcher Lizenz steht SmartBeet?
Die Lizenz ist noch nicht entschieden. Fest steht, dass SmartBeet vollständig Open Source wird.
Kann ich mitmachen?
Sobald das Repository öffentlich ist und die Lizenz feststeht. Am meisten helfen dann Tests an echter Hardware.
Sammelt diese Website Daten?
Nein. Sie setzt keine Cookies, lädt nichts von fremden Servern und enthält keine Analyse-Skripte. Die Suche läuft im Browser. Mehr unter Datenschutz.