Selbstüberwachung

Tank und Wasser

Ein Tank versorgt beliebig viele Pumpen. Sein Füllstand entscheidet, wer laufen darf. Ohne gültigen Füllstand läuft nichts, was Wasser bewegt.

Auf dieser Seite

Vier Marken

Füllstand 68 % 98 % Obergrenze Ventile zu, auch von Hand. Wieder offen unter 95 %. 85 % Hoch Regler schließt das Ventil 35 % Niedrig Regler öffnet das Ventil 10 % Untergrenze Pumpen gesperrt
Die vier Marken des Tanks mit ihren Voreinstellungen. Die beiden äußeren sind harte Grenzen, die beiden inneren gehören dem Regler.
Marke Voreinstellung Wirkung Art
Obergrenze 98 % Alle Nachfüllventile des Tanks schließen, auch im Handbetrieb. Wieder offen erst unter 95 %. harte Grenze
Hoch 85 % Der Regler schließt das Nachfüllventil. Regler
Niedrig 35 % Der Regler öffnet das Nachfüllventil. Regler
Untergrenze 10 % Alle Pumpen, die aus dem Tank fördern, sind gesperrt. harte Grenze

Die harten Grenzen gelten für Regler, Regeln und Handbetrieb gleichermaßen. Die 3 Punkte Abstand an der Obergrenze verhindern, dass das Ventil an der Grenze klappert.

Ohne Füllstand läuft nichts

Ist der Füllstand nicht bekannt oder nicht in Ordnung, bleiben die Pumpen aus und die Nachfüllventile zu. Ein Befehl wird abgelehnt, mit Begründung.

Das gilt auch für einen Füllstand, der noch nicht kalibriert ist. Die Begründung nennt dann „Kalibrierung ausstehend“ statt „Füllstand unbekannt“, und es entsteht kein Alarm wegen eines defekten Sensors. Der Sensor ist nicht defekt.

Das ist eine bewusste Entscheidung. Ein sprunghaft gesetzter Füllstand sperrt die Pumpen, bis er 60 Sekunden lang plausibel war. Ein Tank ohne Füllstandsensor sperrt dagegen nichts, denn dort gibt es nichts zu prüfen.

Nachfüllen durch den Regler

Lage Reaktion
Füllstand unter „niedrig“ Ventil auf
Füllstand erreicht „hoch“ Ventil zu
Füllstandsensor ausgefallen oder verdächtig Ventil zu, Alarm
Ventil 10 Minuten offen, Füllstand nicht gestiegen Ventil zu, Alarm, 30 Minuten Sperre
Ventil zu, Füllstand steigt trotzdem um mehr als 3 Punkte in 10 Minuten Alarm: Das Ventil hängt offen oder schließt nicht dicht.

Auffüllen bis X Prozent

Der Tank lässt sich von Hand auf einen Füllstand bringen, egal was der Regler gerade will. Im Modell auf den Tank klicken, „Auffüllen bis …“, Ziel in Prozent und Höchstdauer wählen, starten.

Ziel
0 bis 100 %, begrenzt auf die Obergrenze
Höchstdauer
1 h voreingestellt, 1 min bis 4 h
Ohne Anstieg
Stopp nach 10 min ohne 1 Punkt Anstieg
Ohne Server
läuft im Hub weiter
Nach Neustart
vergessen, das Ventil bleibt zu
Wer darf
Admin und Bediener

Während es läuft, stehen Ziel, aktueller Stand und geschätzte Restzeit da. „Abbrechen“ beendet es.

Solange das Auffüllen läuft, prüft der Hub in jedem Durchlauf, in dieser Reihenfolge:

  1. Füllstand nicht in Ordnung: Stopp.
  2. Ziel erreicht: fertig.
  3. Höchstdauer um: Stopp.
  4. Kein Anstieg: Steigt der Füllstand 10 Minuten lang nicht um mindestens 1 Punkt, Stopp mit Alarm. Wahrscheinlich ist der Wasserhahn zu.
  5. Alle Nachfüllventile gesperrt: Stopp.

Das Auffüllen übersteuert Regler, Regel und Handbetrieb, aber nicht die harten Grenzen. Die Obergrenze schließt die Ventile. Wirkungsüberwachung, Störungssperre, Verriegelungen und Lastabwurf wirken wie immer.

Warum es nach einem Neustart nicht weiterläuft

Ein Ventil, das nach einem Stromausfall unbeaufsichtigt wieder öffnet, ist gefährlicher als ein Tank, der nicht ganz voll wird.

Tankheizung

Die Tankheizung arbeitet als Zweipunktregler mit Hysterese, voreingestellt auf 14 °C. Sie heizt nur, wenn der Füllstand über der Untergrenze liegt. Ein Heizstab ohne Wasser wäre schnell zerstört.

Hängen alle Kammern eines Tanks im Frostschutz, heizt er nur noch auf 4 °C und wird nur bis 30 % nachgefüllt. Das steht unter Regelung.

Überwacht wird sie doppelt: Zieht sie keine Leistung, ist sie defekt. Zieht sie Leistung, aber das Wasser wird nicht wärmer, ist der Heizstab verkalkt, oder der Fühler liegt falsch.

Wasserweg der Beispielanlage

Ein Magnetventil am Wasseranschluss füllt den einen Tank nach. Je Kammer fördert eine eigene Pumpe aus dem Tank in die Tropfschläuche. Überschüssiges Gießwasser versickert im Boden, es läuft nicht in den Tank zurück.

Offene Beete im Garten gießen auch ohne Tank: mit einem Ventil an der Wasserleitung. Oder mit einer Pumpe aus der Regentonne, ohne Nachfüllventil und ohne Tankheizung. Mehr unter Garten.

    Durchsucht alle Seiten. Die Suche läuft im Browser, nichts wird übertragen.