Das Hochbeet, das sich selbst überwacht.
Ein Hub im Netzwerk, beliebig viele Module am Kabelbus, Selbstüberwachung an jedem Ausgang. Im eigenen Homelab, ohne Cloud.
Software fertig, an echter Hardware ungeprüft. Zum Stand Rundgang überspringen
-
01 Hub
Ein Hub geht ins Netzwerk. Sonst nichts.
Ein ESP32-S3 je Anlage, per WLAN oder Netzwerkkabel. Er regelt selbstständig, verwaltet alle Module und spricht per MQTT mit dem Server.
- Controller
- ESP32-S3
- Netzwerk
- WLAN oder RJ45
- Regeltakt
- 1 × je Sekunde
-
02 Module
Anstecken, im Browser übernehmen.
Jedes Modul erkennt seine Sensoren am Chip und meldet sich mit Seriennummer, Typ und Kanälen. Keine Adress-Schalter, keine Konfigurationsdatei. Auch die Anzeige am Beet ist ein Modul.
- Anmeldung
- alle 2 s
- Kennung
- Seriennummer
- Finden
- Knopf „Blinken“
-
03 Bus
Vier Adern: 24 V, Masse, CAN-H, CAN-L.
Das Kabel läuft von Modul zu Modul. Jedes Modul darf von sich aus senden, Ereignisse haben Vorrang vor Messwerten.
- Rate
- 250 kbit/s
- Abschluss
- 120 Ω je Ende
- Lebenszeichen
- jede Sekunde
-
04 Sensoren
Jeder Messwert trägt eine Güte.
In Ordnung, verdächtig oder ausgefallen. Nur Werte, die in Ordnung sind, dürfen etwas schalten. Füllstand und Bodenfeuchte zählen erst nach der Kalibrierung.
- Geprüft wird
- Antwort, Bereich, Sprung, Stillstand
- Erholt nach
- 60 s
- Unkalibriert
- steuert nichts
-
05 Regelung
Der Server sagt, was. Der Hub entscheidet, wie.
Wird es zu warm, laufen die Lüfter an und die Deckel öffnen sich. Bei Regen und bei Wind über 5 m/s schließen sie.
- Lüften ab
- Sollwert + 1 K
- Windschutz
- zu ab 5 m/s
- Vorrang
- Sicherheit vor Regler
-
06 Bewässerung
Gießen in Pulsen, mit Pause zum Einsickern.
Ist der Boden zu trocken, läuft die Pumpe der Kammer für 20 Sekunden. Danach wartet der Hub, bis das Wasser eingesickert ist. Die Pumpe läuft nur, wenn der Tank sie freigibt.
- Sollwert
- 45 % Bodenfeuchte
- Puls und Pause
- 20 s, dann 600 s
- Tagesgrenze
- 12 Pulse
-
07 Frostschutz
Jede Kammer für sich frostfrei.
Eine Kammer im Frostschutz verfolgt keine Sollwerte für Pflanzen mehr. Die Heizung hält die Frostgrenze, der Deckel bleibt zu, gegossen wird nicht. Eine unbeheizte Kammer daneben folgt der Kälte draußen.
- Heizung
- ein unter 3 °C, aus ab 4 °C
- Deckel
- zu bis 40 °C innen
- Betriebsart
- je Kammer
-
08 Sicherheit
Stoppen, neu versuchen, sperren.
Zieht ein Lüfter Strom, dreht aber nicht, schaltet der Hub ihn ab. Nach drei gescheiterten Versuchen bleibt der Ausgang gesperrt, bis ihn jemand freigibt.
- Pause
- 2 min
- Versuche
- 3
- Freigabe
- nur von Hand
-
09 Ausfall
Fällt der Server aus, regelt der Hub weiter.
Er arbeitet mit den letzten Sollwerten, puffert Messwerte und liefert sie nach. Fällt der Hub aus, schalten die Module nach zehn Sekunden selbst sicher ab.
- Autonom nach
- 90 s
- Puffer
- ab 1000 Einträge
- Module sicher nach
- 10 s
Beispielwerte, keine Messung
Für wen
Für Leute, die ihr Beet selbst bauen und ihre Daten behalten wollen.
SmartBeet richtet sich an alle, die ein Hochbeet, ein Gewächshaus, ein Terrarium, ein Anzuchtregal oder die Beete im Garten selbst automatisieren wollen: mit eigener Elektronik, einem eigenen Server und ohne Konto bei einem Anbieter.
Es ist kein fertiges Produkt zum Auspacken. Wer es nutzt, verdrahtet, flasht und richtet einen Server ein. Dafür gehört die Anlage danach vollständig einem selbst.
Passt, wenn du
- einen Server im Heimnetz betreibst oder betreiben willst
- mit Steckbrett, Lötkolben und 24 V umgehen kannst
- vorhandene Pumpen, Antriebe oder Heizmatten weiterverwenden willst
- wissen willst, warum ein Lüfter um 14:03 Uhr angelaufen ist
- eine Anlage willst, die auch ohne Netz weiterregelt
Passt nicht, wenn du
- eine fertige Lösung mit App und Cloud-Konto suchst
- heute schon geprüfte Hardware brauchst
Was es anders macht
Vier Bauweisen. Drei davon verworfen.
Aus dem Plan des Projekts: warum SmartBeet so aufgebaut ist.
- 01
Raspberry Pi, fest verkabelt
Wie beim ersten Beet von 2019. SD-Karten sterben, kein Analogeingang, kein Echtzeitverhalten, Linux im feuchten Kasten.
verworfen - 02
Reine Netzwerkbrücke, Logik nur auf dem Server
Fällt Server oder WLAN aus, bleibt die Heizung an oder die Pflanzen erfrieren.
verworfen - 03
Viele einzelne WLAN-Geräte
Jedes Gerät braucht Zugangsdaten, IP-Adresse und eigenen Empfang.
verworfen - 04
Ein Hub mit Modulbus, Server für Oberfläche und Planung
Ein Netzwerkgerät, beliebig viele Module, autonomer Betrieb bei Ausfällen.
gewählt
Eine Software, viele Anlagen
Das Beet mit zwei Kammern ist nur eine Konfiguration.
Nirgends in Firmware oder Server steht eine feste Anzahl. Die unteren Zeilen sind Beispiele dafür, was dieselbe Software ohne Anpassung abdeckt. Offene Beete im Garten haben keinen Deckel und kein eigenes Klima: Geregelt wird die Bewässerung.
| Anlage | Zonen | Pumpen | Heizungen | Tanks |
|---|---|---|---|---|
| Kräuterbeet des Projekts | 2 | 2 | 2 + Tank | 1 |
| Gewächshaus | 6 | 6 | 3 | 2 |
| Terrarium | 1 | 0 | 2 | 0 |
| Anzuchtregal | 4 | 1 | 4 | 1 |
| Garten mit offenen Beeten | 3 | 2 + Ventil | 0 | 1 |
Bildschirmfotos aus dem Live-Modell der Oberfläche, mit Beispieldaten.
Stand des Projekts
Ehrlich: Die Software ist fertig, die Hardware ungeprüft.
Alles, was sich am Rechner bauen und prüfen lässt, ist gebaut und geprüft. An einem echten Sensor lief noch nichts, auf echten Boards nur ein Hub und die Anzeige (WLAN).
- Server, Oberfläche, Regeln, Alarme fertig Vollständig, mit Tests gegen Datenbank, Broker und Simulator.
- Simulator fertig Ersetzt Hub und Module, rechnet Physik und Elektrik, spielt über 30 Fehlerarten ein.
- Firmware-Kern fertig Busprotokoll, Modulverwaltung, Regler und Sicherheitsschicht sind geschrieben und am Rechner getestet.
- Firmware auf echter Hardware an Hardware ungeprüft Ein Hub lief einmal auf einem echten ESP32-S3: Start, Einrichtungs-WLAN, Verbindung zum Server, mit einem Stand vor der Anzeige. Die Anzeige (WLAN) läuft auf einem Waveshare-Board. Alles Weitere steht aus.
- Sensortreiber an Hardware ungeprüft Nach Datenblatt geschrieben und gegen nachgebildete Busse getestet, nie an einem echten Sensor.
- Eigene Platinen geplant Geplant mit STM32G0B1, nach dem Aufbau auf dem Schreibtisch.
- Veröffentlichung als Open Source offen SmartBeet wird vollständig Open Source. Das Repository ist noch privat, die Lizenz noch nicht entschieden.
Weiter
Wo es weitergeht
- 01 Wie es funktioniert Architektur, Regelung, Garten ohne Gewächshaus und was passiert, wenn Netz, Server, Hub oder ein Kabel ausfallen.
- 02 Hardware Hub, Modultypen, Boards, CAN-Bus, Sensoren, Antriebe, Stromversorgung.
- 03 Selbstüberwachung Plausibilität, Kalibrierpflicht, Wirkung, elektronische Sicherung, Sperren, Windschutz.
- 04 Software Live-Modell, Regeln, Profile, Benutzer, Updates, Simulator.
- 05 Selbst bauen Einkaufsliste, Kostenrechner, Steckbrett, Flashen, Server, erste Schritte, Fehlersuche.
- 06 Open Source Aufbau des Repositories, Mitmachen, Stand der Lizenz.
- 07 Geschichte Vom Jugend-forscht-Beet von 2019 zu SmartBeet, mit Fotos und Zeitleiste.
- 08 Shop bald Bausätze, Module und Platinen. In Vorbereitung.